Der mit dem Theaterpreis Hamburg ausgezeichnete Regisseur Björn Kruse inszeniert wieder an Hamburgs kleinstem Theater: DER SANDMANN von E.T.A. Hoffmann.
Der Student Nathanael hat ein Kindheitstrauma: die Angst vor dem bösen Sandmann, der den Kindern die Augen nimmt. In dem Advokaten Coppelius und dem Optiker Coppola glaubt er den Dämon zu erkennen. Immer mehr verfällt der sensible junge Mann dem Wahnsinn…

Regisseur Björn Kruse ist im vergangenen Jahr für seine Inszenierung „Michael Kohlhaas“ mit dem Theaterpreis Hamburg ausgezeichnet worden und inszeniert nun nach „Woyzeck“, „Draußen vor der Tür“ und „Die Leiden des jungen Werther“ ein Stück schwarzer Schauerromantik, das die moderne Psychologie vorweg nimmt. Auf der Bühne sind Lena Anne Schäfer („Venus im Pelz“, „Lysistrata“) und erstmals David Gerbaulet zu sehen.
JANE EYRE von Charlotte Brontë

Mit Jane Eyre schuf Charlotte Brontë eine der faszinierendsten Frauenfiguren der Literaturgeschichte: Die mittellose Waise kämpft sich leidenschaftlich durch die für sie grauenhaften Verhältnisse des viktorianischen Zeitalters, nicht bereit, sich gesellschaftlichen Konventionen unterzuordnen. Vor allem das macht sie so attraktiv für ihren Hausherren, als sie eine Stelle als Gouvernante annimmt. Doch dieser hat ein Geheimnis: Seine erste Frau, die weggesperrt, als Geist der Vergangenheit die Liebenden heimsucht, wenn sie schlafen.
9. Mai bis 7. Juni 2026
Nach sehr erfolgreichen Produktionen wie „Lysistrata“, „Ist Shakespeare tot?“ und „Lawrence von Arabien“ inszeniert Regisseur Jona Manow diese figurenreiche Erzählung als Kammerspiel konzentriert auf zwei Schauspielerinnen: Anke Bautzmann („Titanic“) und Lena Anne Schäfer („Venus im Pelz“, „Lysistrata“).
Charlotte Brontës Schwester Emily war ebenfalls Schriftstellerin. Sie veröffentlichte ihren Roman „Sturmhöhe“ („Wuthering hights“), der derzeit im Kino zu sehen ist, im Jahr 1847 noch unter dem Pseudonym Ellis Bell.
FEUER IM FUNDUS

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist in unserem Fundus in einem Gewerbehof in Moorfleet ein Feuer ausgebrochen. Bei dem Brand ist ein Großteil der dort eingelagerten Bühnenbilder, Requisiten und Kostüme von über 60 Produktionen zerstört worden. Es sind u.a. auch die Bühnenbilder von geplanten Wiederaufnahmen wie WOYZECK und MICHAEL KOHLHAAS betroffen.
Neben dem großen emotionalen und materiellen Verlust ist uns dadurch kurz vor Weihnachten auch ein enormer finanzieller Schaden entstanden, der durch Versicherungen nur zu einem ganz kleinen Teil gedeckt wird. Gerade für uns als kleines Theater ist ein solcher Rückschlag immer auch die Existenzfrage. Unser Förderverein FREUNDE DES ZIMMERS e.V. hat deshalb kurzfristig einen Spendenaufruf gestartet und wir hoffen, dass wir dadurch den finanziellen Verlust so gering wie möglich halten können.
Wir danken allen Unterstützer:innen und tun im Moment alles dafür, dass das Theater das Zimmer auch diesen Rückschlag übersteht.

Theaterleiterin Sandra Kiefer im Portrait auf der Titelseite des Hamburger Abendblatts.
19. Oktober 2023

Barbara Kisseler Theaterpreis 2022
Hamburgs einziges Zimmertheater wurde für eine herausragende Spielzeit mit dem bedeutenden Preis von der Kulturbehörde ausgezeichnet. Der Preis wird im Andenken an Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler (1949-2016) jährlich verliehen und wird gestiftet von der Hermann Reemtsma Stiftung.
„Vielleicht ist dies das Theater der Zukunft“, sagte Kultursenator Dr. Carsten Brosda in seiner Ansprache und beglückwünschte die Theaterleitung Sandra Kiefer und Lars Ceglecki zu ihrem Mut und ihrem Durchhaltevermögen. Die anonyme Jurorin oder der anonyme Juror schrieb in der Begründung für seine Wahl: „Hier, in der Washingtonallee, wird konkret, was Theater bedeutet, wenn es heißt, es schaffe gesellschaftlichen Zusammenhalt durch sein Vorhandensein und durch seine Themen, die es einbringt.“

„Wir bedanken uns für die Wertschätzung unserer Arbeit“, sagten die beiden Theaterleiter:innen Sandra Kiefer und Lars Ceglecki. „Dies ist aber nicht nur eine Auszeichnung für Geleistetes, sondern auch ein Auftrag für Kommendes. Und so werden wir unseren Weg weitergehen.“ Einen Bericht des Hamburg Journals von der Preisverleihung finden Sie hier.
Hamburgs einziges Zimmertheater
Seit 2014 steht das kleinste Theater der Stadt im Hamburger Osten: Hier gibt es Theater auf Augenhöhe, direkt und unmittelbar, ohne Rampe und Vorhang. Großes Schauspiel auf kleinstem Raum. Das gibt es nur einmal in Hamburg. Nur bei uns.
Sandra Kiefer und Lars Ceglecki (Theaterleitung)
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Wenn Sie uns finanziell unterstützen möchten:
Unser Förderverein Freunde des Zimmers e.V. freut sich auf Ihre Spende.
In Hamburgs kleinstem Theater erwartet Sie ein einmaliges Theatererlebnis: Ohne Vorhang und Rampe, direkt und unmittelbar wird hier die klassische Form des Zimmertheaters gespielt. Das gibt es nur einmal in Hamburg. Nur bei uns.
„Dafür lohnt sich der Weg nach Horn!“ (Szene Hamburg)
Mit 40 Plätzen ist das THEATER DAS ZIMMER Hamburgs kleinstes Privattheater. Es wurde im Oktober 2014 in einem ehemaligen Ladenlokal in Hamburg-Horn gegründet. Seitdem entstehen auf 50 Quadratmetern Klassiker, Komödien und zeitgenössisches Schauspiel. Der Spielplan wird durch Lesungen, Konzerte, Kinder- und Jugendtheater und den inszenierten Stadtteilspaziergang HORN TO GO ergänzt.
Das THEATER DAS ZIMMER wird von der Hamburger Kulturbehörde gefördert, ist Mitglied bei HAMBURG OFF (dem Verbund der Hamburger Off-Theater) und bei HAMBURG THEATER, dem Zusammenschluss aller Hamburger Theater.

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