Theaterstück von Georg Büchner
Aus Angst vor seiner aufkeimenden Geisteskrankheit flieht Lenz ins Gebirge. Dort sucht er auf Empfehlung seines Freundes Kaufmann bei Pfarrer Oberlin Ruhe und Genesung. Die Beschäftigung mit Religion, Literatur oder Bildender Kunst helfen ihm dort nur zeitweise und ein Rückfall folgt auf dem Fuße. Sein Zustand verschlechtert sich und er verliert immer stärker den Bezug zur Realität. Oberlin, der ihm ein Seelsorger und Mentor wird, kann ihm schlussendlich nicht helfen. Drei Wochen später wird er unter Bewachung fortgeschafft.
Georg Büchners Novelle basiert auf den Aufzeichnungen Johann Friedrich Oberlins, die während der Zeit angefertigt wurden, die der Sturm-und-Drang-Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz bei ihm verbrachte.
Spiel: Jan Holtappels
Regie: Lars Ceglecki
Bühnenbild: Nicole Bettinger
Dramaturgie: Jan Horstmann
„Wie schwierig kann es schon sein, vor einem Bild rumzustehen?“, denkt Dave an seinem ersten Arbeitstag als Museumswärter. Was er da noch nicht weiß: Es handelt sich um ein kontroverses Kunstwerk, das die ganze Stadt in Aufruhr versetzt: „NippleJesus“. Erst ebenfalls empört, sieht er seine Bewachung bald als wichtigen Teil einer Mission. Oder ist er möglicherweise selbst nur Teil einer Inszenierung?
Die schöne hochmütige Prinzessin Agnes soll heiraten, hat aber an jedem Kandidaten etwas zu mäkeln. Am meisten verspottet sie den König Drosselbart. Agnes Vater platzt schließlich der Kragen und er beschließt, sie dem ersten Bettler zur Frau zu geben, der an sein Schlosstor klopft.
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